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iPhone 5 – was ist denn nun neu?

Noch nichtmal käuflich zu erwerben und schon wird es in die Presse auf und ab diskutiert. Das iPhone 5 sorgt für Schlagzeilen.

Doch was ist denn nun wirklich neu? Lohnt sich das neue iPhone? Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

1. Besserer Klang. Schließlich ist das iPhone immer noch ein Telefon. Apple macht nun an beiden Enden aktive Geräuschunterdrückung. Man wird also v.a. in lauter Umgebung vom Gesprächspartner besser verstanden und versteht diesen gleichzeitig auch deutlich besser.

2. Gewicht. 20% leichter sind schon ein Wort. Vor allem bei gleichzeitig größerem Display.

3. Display. Über die größere Größe lässt sich streiten, aber die deutlich bessere Farbechtheit und Brillanz sind wohl deutlich zu sehen. Evtl. ist es in direkter Sonne auch besser zu lesen…

4. A6. Das rechnende Herz des iPhones ist wohl eine komplette Apple-Eigenentwicklung und extrem leistungsfähig. Momentan sicher sehr nett – in Zukunft entscheidend darüber wie lange das iPhone 5 aktuell bleibt.

5. Dies und das. Mit LTE funkt das iPhone theoretisch schneller, setzt momentan aber Telekom als Anbieter, 10€ Zusatzgebühr pro Monat und einen der wenigen dunklen Flecken auf der fast weißen Karte der Netzabdeckung voraus.
Der Funk Zuhause über WLAN ist ebenfalls schneller.
Die Kamera nach hinten (Foto + Video) ist marginal besser, die Kamera nach vorne (Videokonferenzen) ist deutlich besser, v.a. bei wenig Licht.
Die Verarbeitungsqualität ist nochmals deutlich gesteigert worden.

Insgesamt also eine gelungene weitere Perfektionierung eines bisher fast schon perfekten Produktes. iPhone 4S und iPhone 4 sind weiterhin im Verkauf, nach wie vor sehr gute Smartphones und sicherlich im jeweiligen Preissegment den Konkurrenzprodukten anderer Hersteller mehr als gewachsen.

World backup day

Gestern war „World backup day„. Tagtäglich hören wir den Satz „ja, das wollte ich immer schon mal machen…“ – meist genau dann wenn es eben schon zu spät ist.

Tun sie’s!

Sichern sie Ihre Daten. Heute! Und morgen, und übermorgen und jeden Tag. Im Zweifel lieber dreifach statt nur doppelt.

Das neue iPad

Nun ist es also da. Das neue iPad. Die Erwartungen waren hoch, die Begeisterung groß und es wird mehr Käufer finden als alle iPads bisher. Doch was ist wirklich dran am „New iPad“? Ohne es bisher in der Hand gehabt zu haben, erlaube ich mir eine erste Einschätzung.

Erstens: ein iPad ist ein iPad ist ein iPad. Ganz grundlegend betrachtet ist kaum ein Unterschied zwischen dem ersten iPad und dem neuen iPad (3. Generation). Das Gerät ist ja im Prinzip nur ein berührungsempfindlicher Bildschirm und der ist, ganz grundsätzlich, bei allen iPads gleich. Das neue iPad kann nicht mehr und nicht weniger „touch“ wie das alte. Die Software, die die Glasscheibe des iPads zum Leben erweckt, ist die gleiche und somit 90% der Funktionen. Das iPad fühlt sich also immer gleich an. Wer also bisher kein iPad hat ist mit jedem Modell, ob neu oder alt, bestens bedient.

Zweitens: das iPad ist, wie gesagt, hauptsächlich ein Bildschirm und die größte Neuerung am neuen iPad ist: der Bildschirm. Doppelte Auflösung = viermal so viele Pixel = unglaublich scharf. Das iPad lebt einfach vom Bildschirm und wenn der besser wird, wird das iPad besser. Die deutlich schärfere Darstellung macht vor allem Lesen deutlich angenehmer. Aber auch alles andere wird sich sicherlich schöner und ein Stück „echter“ anfühlen.

Drittens: Das neue Funkmodul wird zwar großartig beworben, bringt aber effektiv in Deutschland nichts. Zum einen funktioniert LTE nur in Nordamerika und zum anderen gibt es praktisch keine passenden Mobilfunkverträge, die diese höhere Geschwindigkeit auch erlauben.

Vorläufiges Fazit: Dank des deutlich verbesserten Bildschrims baut das iPad den Vorsprung zur Konkurrenz zu den Nachahmern weiter aus. Gegenüber dem iPad der ersten und vor allem zweiten Generation ist der Sprung sicherlich lange nicht so groß – beide waren schliesslich schon extrem gute Geräte. Ganz eindeutig ist das neue iPad ein Stück besser als das iPad 2, aber dafür ist dieses nun auch deutlich günstiger zu haben. So ist jedes Modell seinen Preis sicherlich absolut wert.

Mehr gibt es sobald wir das neue iPad in den Händen gehabt haben.

GarageWork [Update 2]

Morgen (19. Januar 2012) stellt Apple auf einem kürzlich angekündigten Event mal wieder was vor. Die Gerüchteküche braut sich natürlich wie immer schon geraume Zeit Ihr Süppchen zusammen und serviert momentan vorab das „GarageBand for iBooks„. Was sich davon bewahrheitet oder vielleicht auch nicht zeigt der morgige Tag ab 16:00 Uhr MEZ.

Doch wie es sich für einen ordentlichen Apple Fan gehört, will ich natürlich ebenso meinen Senf dazu spekulieren. Wie immer mehr Wunsch als Logik. Die Tatsache, dass das iPad eine Rolle spielt ist sicherlich geschenkt. Ebenso, dass Apple es auf die „Schulbücher“ abgesehen hat. Naheliegend ist ein Store speziell für Bildungslektüre (integriert in den iBookstore) in dem Schulen Lernmaterialien zur Verfügung stellen können. So wie es mit iTunes U schon einige Zeit mit Podcasts funktioniert.

Das passende Werkzeug zur Erstellung der iBooks könnte mit einer aktualisierten Version des iWork-Paketes geliefert werden. Pages kann schon heute epub erstellen und wenn es ab morgen noch etwas einfacher und besser integriert wird, steht der Flut an Edu-iBooks (fast) nichts mehr im Wege. Vielleicht kann ja dann sogar Pages auf dem iPad ein iBook für sich selbst erstellen. Oder um etwas bildlicher zu orakeln:

Die Professorin schubst in der U-Bahn auf dem iPad ein Arbeitsblatt für ihre Studenten zusammen, die das Ergebnis (nach einem kurzen Apple Review Prozess) auf Ihr iPhone/iPad gepusht bekommen. So liessen sich auch wunderbar z.B. Prüfungen für Fernuniversitäten gestalten – Auswertung findet wieder am Dozenten-iPad statt, Benotung erfolgt umgehend und das Ergebnis pusht sich ins Game Center U-Center wo die Studenten sogleich Ihren aktuellen HighScore sehen können. Schöne neue Bildungswelt.

[Update 17:14] Wie gerade im WSJ gelesen ist wohl Roger Rosner für den neuen Service hauptverantwortlich. Er war bisher u.a. für iWork zuständig. Passt ja ganz gut. Ich freu mich auf das neue Pages morgen.

[Update 06.03.2012] So ganz daneben lagen wir ja alle nicht mit unserem Blick in die Glaskugel. Allerdings war ich wohl doch etwas zu optimistisch. Es gibt schöne neue Bücher die nicht nur für Schüler genial sind. Mehr aber auch nicht.

Gute Vorsätze

Wer sich vernünftigerweise für 2012 noch keinen „guten Vorsatz“ für 2012 überlegt hat dem möchte ich hier an dieser Stelle gleich drei Dinge ans Herz legen:

Backup, Backup, Backup!

Bei Datenverlust ist nicht die Frage OB es passiert, sondern WANN es passiert. Dabei sind nicht nur die hochempfindlichen klassischen Festplatten in Laptops und Rechnern betroffen sondern genauso die modernen Geräte wie iPhone, iPad und Co.

Nutzen sie an Ihrem Apple-Rechner Time Machine. Einfacher geht Datensicherung wirklich nicht mehr. Wichtig ist, dass die Datensicherung immer (!) läuft – so, dass sie nicht selbst daran denken müssen. Man braucht sie nämlich immer genau dann, wenn man sie „aus Versehen mal vergessen“ hat.

Mit iPad, iPhone und Co erfolgt die Sicherung entweder mit iTunes oder über iCloud. Schauen sie hier in Ihren Einstellungen nach, welche Methode aktiviert ist und kontrollieren sie ab und zu ob die Sicherung auch tatsächlich stattfindet.

Natürlich stehen wir Ihnen bei Fragen jederzeit zur Verfügung. Bei kritischen Daten ist sicherlich noch eine weitere Sicherung angebracht. Außerdem muss in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden ob die Sicherung an sich intakt ist und zuverlässig funktioniert.

Da uns dieses Thema sehr am Herzen liegt bieten wird für alles rund um die Datensicherung besonders günstige Angebote. Fragen sie einfach nach!

2012 Das Jahr des Sync

Vielleicht erinnert sich noch jemand an 2005 – das Jahr des HD (MacWorld Artikel). Steve Jobs rief zur grossen Wende auf und war – wie so oft – seiner Zeit einige Jahre voraus. Hochaufgelöstet und gestochen scharfes Filmmaterial (HD) durchdringt jetzt erst so nach und nach unseren Alltag. Seid dem iPhone 4S (Affiliate Link) wird mittlerweile sogar mit dem Telefon in FullHD-Video aufgezeichnet.

Was wird also das grosse Thema 2012? – SYNC.

Warum? Zu dem üblichen PC oder Mac kommt mittlerweile mindestens noch ein iPhone, iPad oder Ähnliches dazu. Email, Internet, Facebook, Twitter, usw. finden auf mehreren Geräten statt und werden gleichwertig z.B. auf Rechner und Smartphone benutzt. Bei Emails ist das Problem seid IMAP relativ gut gelöst. Auf sämtlichen Geräten lässt sich ein synchroner Stand herstellen und „der Rechner weiss welche Emails auf dem Smartphone schon gelesen oder gelöscht wurden und welche nicht“.

Weh tut es erstaunlicherweise bei den neuen Kanälen wie bei Facebook, Twitter und Co. Besonders hier schmerzt es, wenn man auf jedem Gerät wieder von Hand anfangen muss zu sortieren, was neu ist und was nicht. Man verliert Zeit und die Lust die z.T. grossartigen Dienste zu nutzen.

Ganz schlimm ist es auch im produktiven Umfeld. Brainstorming, ToDo-Listen, Notizen, Texte, … . Die geniale Idee beim Spaziergang ins iPhone eingetippt tut sich immer noch schwer mit der Übertragung auf den Rechner oder das iPad. Es gibt geniale Apps wie Things (Link) die seit gefühlten 5 Jahren an einer Lösung basteln und (noch) weit von einer Veröffentlichung entfernt sind. Es scheint wirklich schwierig zu sein. Wer es einigermassen hinbekommt (siehe Wunderlist) hat grossartigen Erfolg.

Apple brachte 2011 die iCloud (Link), die vieles besser macht. Email, Kontakte, Kalender funktionieren schon überraschend perfekt. Wer es einmal nutzt, will es nie wieder missen! Aber auch hier gibt es noch viele Kinderkrankheiten zu überwinden und viel unausgeschöpftes Potential. In Pages verfasste Texte wandern zwischen iPad und iPhone auf magische Weise hin und her – die eigentliche Schreibmaschine (MacBook oder iMac) bleibt aber aussen vor. Unverständlich – aber es besteht Hoffnung.

Ich glaube, wer 2012 nicht auf den Zug des Sync aufspringt, wird nicht mehr lange mitspielen dürfen. Da hat der Herr Pritlove bei mobileMacs uneingeschränkt recht. Für mich persönlich ist es ein absolut entscheidendes Kriterium für eine Anwendung. In dem Moment, wo sie nur auf einem Gerät nutzbar ist, ist sie nicht mehr interessant. Für immer mehr Anwender wird dies in Zukunft ebenso sein. Morgens beim Frühstück einen Podcast auf dem iPad angefangen, will dieser in Auto oder S-Bahn weitergehört werden – ohne dafür vorher an irgend ein Kabel zu denken oder irgend einen Knopf zu drücken. Und genau so bitte für alles andere auch. Ich bin gespannt.

Hochfrequenz­techniker­schwemme

Zur Zeit scheint es einen neuen Trend zu geben mit dem niemand so wirklich gerechnet hat. Seit der Einführung des iPhone 4 rückt das populärstdiskutierte Apple-Thema „iPad“ einige Plätze in der Rangliste nach unten und wird abgelöst von der Hochfrequenztechnik! Wer hätte das gedacht.

Hinter jedem Magazin, jeder Zeitung, jedem Blog und jedem Twitter Account scheinen sich plötzlich diplomierte Hochfrequenztechniker zu befinden die ihre Version der viel diskutierten Antennenproblematik des iPhone 4 abliefern. Anders kann ich mir nicht erklären wie sich besagte Personen auf das Glatteis wagen können über dieses Thema angeblich fachlich zu diskutieren und Erklärungen abzuliefern.

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(Face)Time to say goodbye [update]

So, Weihnachten ist vorbei. Apple hat das neue iPhone 4 vorgestellt und das (Fach)Publikum hat bereits seine komplette Bandbreite an Kommentaren dazu verfasst. Für mich persönlich verlief die Keynote mehr oder weniger wie erwartet und ich bin vom neuen iPhone relativ begeistert. Kleiner Tipp am Rande: Wer sich kein neues iPhone kaufen will möge bitte Steve Jobs Präsentation nicht (!) anschauen!

Es lässt sich nun vortrefflich darüber streiten welches der neu vorgestellten Features das wichtigste sein mag. Ich für meinen Teil möchte hier eine höchst interessante Theorie des geschätzten Herrn Pritlove aufgreifen die er in unlängst in seinem Podcast MobileMacs (MM047) ausführlich dargeboten hat.

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Dropbox – Votebox

Dropbox

Der fantastische Service von Dropbox sollte mittlerweile hoffentlich jedem bekannt sein. Falls nicht -> Dropbox Intro-Video (englisch) oder Screencast (von rosenblut.org – Deutsch). Was aber nur wenige wissen ist, dass das Dropbox-Team ständig an weiteren Verbesserungen und Optimierungen arbeitet.

Um hierbei auch die Anwender effektiv in die Entwicklung mit einzubezeiehen hat sich das Team etwas feines ausgedacht. Die Votebox! Hier kann jeder Nutzer darüber abstimmen welche Funktionen er gerne in den nächsten Versionen der Dropbox haben möchte.
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Ein bisschen Weihnachten

Heute ist nicht Weihnachten. Schade! Schuld ist aber nicht der Kalender – sondern Gizmodo und die Vietnam-Connection. Konnte man sich doch bisher als ausgewiesener Apple Fanboy immer wie ein kleines Kind auf die WWDC-Keynote des großen Guru freuen. Der schwarz berollkragte Steve hat doch stets zuverlässig die Zukunft in hübsche kleine Häppchen Technik verpackt und unter den Apple Store gelegt – und jedesmal war es eine große Überraschung. Doch dieses Jahr haben einigen böse Buben viel zu früh in den Appventskalender (!) gespickt und die ganzen Geheimnisse in die Welt hinausposaunt. Jeder kennt das neue iPhone – Bilder und Videos gingen bereits um die Welt. Die ganze Magie der vergangenen Jahre scheint verpufft. Das Interesse – zumindest meinerseits – an der Vorstellung des neuen iPhones ist verschwindend gering. Und doch…

… rankt sich um die WWDC Keynote ein unwiderstehlicher Mythos der einen jedes Jahr wieder aufs neue in seinen Bann zieht. In diesem Punkt ist dieses Jahr keine Ausnahme.
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