Alle Artikel in der Kategorie “Nachgedacht

Veränderung

„Liebes apfelbuero, haben sie denn keine Zeit mehr für mich?“

Diesen Satz hören wir in letzter Zeit immer wieder. Das macht uns sehr zu schaffen und es ist an der Zeit daran zu arbeiten. Deshalb:

Was sein muss, muss sein

Hervorragender Kundenservice hat für uns oberste Priorität. Wir wollen für alle Kunden stets den bestmöglichen Service bieten und wir sind überzeugt davon, dass uns dies in den letzten Jahren auch gelungen ist. Guter Service bedeutet für uns schnell und flexibel auf Anfragen zu reagieren und in jedem Fall eine optimale Lösungen zu finden.

Natürlich ist es ein Kompliment für uns, wenn sich unser guter Service herumspricht und wir jeden Tag ein wenig mehr zu tun haben. In letzter Zeit wurde aus dem „mehr“ aber leider ein „zu viel“. Der Terminplan wurde zu voll und die Liste der Anfragen zu lang. Wir geben unser Bestes, doch es gelingt uns nicht mehr jedem Kunden die Aufmerksamkeit zu schenken, die er oder sie verdient. Das bedauern wir sehr.

Für uns ist es jedoch keine Lösung treue Kunden immer länger warten zu lassen und Anfragen immer wieder nach hinten schieben zu müssen. Das ist für beide Seiten sehr unzufriedenstellend.

Deshalb können wir unseren Service derzeit leider nicht mehr allen Kunden anbieten.

Das bedeutet, dass wir in Zukunft möglicherweise auch Ihre Anfrage leider ablehnen müssen. Dies gilt sowohl für Neukunden als auch für langjährige Bestandskunden. Glauben sie uns, wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Es ist aber aus unserer Sicht momentan die einzig richtige Möglichkeit das apfelbuero so fortzuführen wie es jetzt ist.

Das apfelbuero soll gesund wachsen. Wir wollen keine riesige Firma werden, bei der sie als Kunde in der Warteschleife der Hotline hängen und bei jeder Anfrage einen neuen Ansprechpartner haben. Wir wollen persönlich für sie da sein, schnell und flexibel reagieren können, optimale Lösungen finden die genau zu Ihnen passen und lieber vorbeugend warten und pflegen statt erst dann zu handeln wenn es schon brennt. All das gelingt uns aber nur wenn wir sinnvoll mit unseren Kapazitäten umgehen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

World backup day

Gestern war „World backup day„. Tagtäglich hören wir den Satz „ja, das wollte ich immer schon mal machen…“ – meist genau dann wenn es eben schon zu spät ist.

Tun sie’s!

Sichern sie Ihre Daten. Heute! Und morgen, und übermorgen und jeden Tag. Im Zweifel lieber dreifach statt nur doppelt.

2012 Das Jahr des Sync

Vielleicht erinnert sich noch jemand an 2005 – das Jahr des HD (MacWorld Artikel). Steve Jobs rief zur grossen Wende auf und war – wie so oft – seiner Zeit einige Jahre voraus. Hochaufgelöstet und gestochen scharfes Filmmaterial (HD) durchdringt jetzt erst so nach und nach unseren Alltag. Seid dem iPhone 4S (Affiliate Link) wird mittlerweile sogar mit dem Telefon in FullHD-Video aufgezeichnet.

Was wird also das grosse Thema 2012? – SYNC.

Warum? Zu dem üblichen PC oder Mac kommt mittlerweile mindestens noch ein iPhone, iPad oder Ähnliches dazu. Email, Internet, Facebook, Twitter, usw. finden auf mehreren Geräten statt und werden gleichwertig z.B. auf Rechner und Smartphone benutzt. Bei Emails ist das Problem seid IMAP relativ gut gelöst. Auf sämtlichen Geräten lässt sich ein synchroner Stand herstellen und „der Rechner weiss welche Emails auf dem Smartphone schon gelesen oder gelöscht wurden und welche nicht“.

Weh tut es erstaunlicherweise bei den neuen Kanälen wie bei Facebook, Twitter und Co. Besonders hier schmerzt es, wenn man auf jedem Gerät wieder von Hand anfangen muss zu sortieren, was neu ist und was nicht. Man verliert Zeit und die Lust die z.T. grossartigen Dienste zu nutzen.

Ganz schlimm ist es auch im produktiven Umfeld. Brainstorming, ToDo-Listen, Notizen, Texte, … . Die geniale Idee beim Spaziergang ins iPhone eingetippt tut sich immer noch schwer mit der Übertragung auf den Rechner oder das iPad. Es gibt geniale Apps wie Things (Link) die seit gefühlten 5 Jahren an einer Lösung basteln und (noch) weit von einer Veröffentlichung entfernt sind. Es scheint wirklich schwierig zu sein. Wer es einigermassen hinbekommt (siehe Wunderlist) hat grossartigen Erfolg.

Apple brachte 2011 die iCloud (Link), die vieles besser macht. Email, Kontakte, Kalender funktionieren schon überraschend perfekt. Wer es einmal nutzt, will es nie wieder missen! Aber auch hier gibt es noch viele Kinderkrankheiten zu überwinden und viel unausgeschöpftes Potential. In Pages verfasste Texte wandern zwischen iPad und iPhone auf magische Weise hin und her – die eigentliche Schreibmaschine (MacBook oder iMac) bleibt aber aussen vor. Unverständlich – aber es besteht Hoffnung.

Ich glaube, wer 2012 nicht auf den Zug des Sync aufspringt, wird nicht mehr lange mitspielen dürfen. Da hat der Herr Pritlove bei mobileMacs uneingeschränkt recht. Für mich persönlich ist es ein absolut entscheidendes Kriterium für eine Anwendung. In dem Moment, wo sie nur auf einem Gerät nutzbar ist, ist sie nicht mehr interessant. Für immer mehr Anwender wird dies in Zukunft ebenso sein. Morgens beim Frühstück einen Podcast auf dem iPad angefangen, will dieser in Auto oder S-Bahn weitergehört werden – ohne dafür vorher an irgend ein Kabel zu denken oder irgend einen Knopf zu drücken. Und genau so bitte für alles andere auch. Ich bin gespannt.

Think different!

Heute ist Nachdenktag. Angefangen hat der Apfelkasten, dann kam der Bernd und schliesslich der Ad. Und nun möchte auch ich die Gelegenheit zum Anlass nehmen über etwas zu schreiben, über das ich schon sehr lange schreiben wollte.

Was ist anders an Apple?

Dieser Firma und noch viel mehr ihren Produkte scheint ein gewisses Etwas innezuwohnen. Ein Geist, eine Ideologie? Es ist schwer zu begreifen und auszudrücken, was es genau ist was mich und viele andere an diesen Dingern mit dem angebissenen Apfel drauf so fasziniert. Sicherlich hat Apple eine ziemlich perfekte Marketingstrategie die vor allem den momentanen Hype zu verstärken weiss. Aber für mich persönlich steckt sehr viel mehr dahinter.

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Hochfrequenz­techniker­schwemme

Zur Zeit scheint es einen neuen Trend zu geben mit dem niemand so wirklich gerechnet hat. Seit der Einführung des iPhone 4 rückt das populärstdiskutierte Apple-Thema „iPad“ einige Plätze in der Rangliste nach unten und wird abgelöst von der Hochfrequenztechnik! Wer hätte das gedacht.

Hinter jedem Magazin, jeder Zeitung, jedem Blog und jedem Twitter Account scheinen sich plötzlich diplomierte Hochfrequenztechniker zu befinden die ihre Version der viel diskutierten Antennenproblematik des iPhone 4 abliefern. Anders kann ich mir nicht erklären wie sich besagte Personen auf das Glatteis wagen können über dieses Thema angeblich fachlich zu diskutieren und Erklärungen abzuliefern.

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(Face)Time to say goodbye [update]

So, Weihnachten ist vorbei. Apple hat das neue iPhone 4 vorgestellt und das (Fach)Publikum hat bereits seine komplette Bandbreite an Kommentaren dazu verfasst. Für mich persönlich verlief die Keynote mehr oder weniger wie erwartet und ich bin vom neuen iPhone relativ begeistert. Kleiner Tipp am Rande: Wer sich kein neues iPhone kaufen will möge bitte Steve Jobs Präsentation nicht (!) anschauen!

Es lässt sich nun vortrefflich darüber streiten welches der neu vorgestellten Features das wichtigste sein mag. Ich für meinen Teil möchte hier eine höchst interessante Theorie des geschätzten Herrn Pritlove aufgreifen die er in unlängst in seinem Podcast MobileMacs (MM047) ausführlich dargeboten hat.

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Ein bisschen Weihnachten

Heute ist nicht Weihnachten. Schade! Schuld ist aber nicht der Kalender – sondern Gizmodo und die Vietnam-Connection. Konnte man sich doch bisher als ausgewiesener Apple Fanboy immer wie ein kleines Kind auf die WWDC-Keynote des großen Guru freuen. Der schwarz berollkragte Steve hat doch stets zuverlässig die Zukunft in hübsche kleine Häppchen Technik verpackt und unter den Apple Store gelegt – und jedesmal war es eine große Überraschung. Doch dieses Jahr haben einigen böse Buben viel zu früh in den Appventskalender (!) gespickt und die ganzen Geheimnisse in die Welt hinausposaunt. Jeder kennt das neue iPhone – Bilder und Videos gingen bereits um die Welt. Die ganze Magie der vergangenen Jahre scheint verpufft. Das Interesse – zumindest meinerseits – an der Vorstellung des neuen iPhones ist verschwindend gering. Und doch…

… rankt sich um die WWDC Keynote ein unwiderstehlicher Mythos der einen jedes Jahr wieder aufs neue in seinen Bann zieht. In diesem Punkt ist dieses Jahr keine Ausnahme.
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Nix kapiert – Gudn Abnd meine Damnunterrn

Nach der unfassbaren Schwemme von Medienberichten über das „magische und revolutionäre Gerät von Apple“ in den vergangenen Wochen, habe ich zusehends versucht weiterem Halbwissen über das iPad aus dem Weg zu gehen. Nun ist das iPad letzten Freitag (28.05.2010) auch in Deutschland gelandet und schafft es somit nicht nur einmal quer durch die übliche „Fachpresse“ sondern bis weit in die abendliche Fernsehunterhaltung hinein. Völlig unerwartet und unfreiwillig wird man also mit Meinungen und halb recherchierten Berichten über das kleine Unbekannte konfrontiert.

Um meinem immer noch anhaltenden Kopfschütteln etwas Luft zu machen, hier einige Zitate aus der wichtigsten Nachrichtensendung des deutschen Fernsehens:

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Nix kapiert

„Die Technik entwickelt sich vom Primitiven über das Komplizierte zum Einfachen.“

Dieses vielsagende Zitat ziert die Homepage von 4tiitoo – einem der beiden Partnerunternehmen die das WePad entwickeln und vermarkten. An welcher Stelle der Entwicklung sie stehen, lassen sie jedoch offen…

Was das WePad sein will

„Das smarteste unter den Tablets“

Begründet wird diese Aussage mit fünf Schlagwörtern:

  • Weil sie alles mit ihm machen können
  • Weil es sie frei lässt
  • Weil die ganze Welt für sie arbeitet
  • Weil sie endlich wieder Zeitung lesen
  • Weil sie exklusiver Content erwartet

„Das WePad ist ein Tablet-Computer und bietet dem Nutzer einen schnellen Zugang zum Internet, viele Applikationen zum Herunterladen und einen einfachen Zugriff auf Bücher, Fotos sowie weitere persönliche Dateien.“

Es will also ein Tablet-Computer sein der offen und uneingeschränkt ist (dank Linux-Unterbau) und eine neuartige Plattform für Printmedien. Es will aber vor allem keine Konkurrenz zum iPad sein (nein nein, natürlich nicht…). Da stellt sich mir die Frage:

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Gute Laptops

Als letzte Woche die aktualisierten MacBook Pro Modelle von Apple eingeführt wurden, war – wie immer – das Geschrei gross! „Zu teuer, keine neuen Prozessoren, unbekannte Graphikkarten, heul, schnief, plärr, …“ Doch was soll ich sagen – ich finde Apple hat es gut gelöst. Warum? Das verrate ich erst später. Vorneweg erst doch noch etwas…

… Kritik

Was mir in der neuen Produktlinie wirklich fehlt ist ein Weiterlesen