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Das neue iPad

Nun ist es also da. Das neue iPad. Die Erwartungen waren hoch, die Begeisterung groß und es wird mehr Käufer finden als alle iPads bisher. Doch was ist wirklich dran am „New iPad“? Ohne es bisher in der Hand gehabt zu haben, erlaube ich mir eine erste Einschätzung.

Erstens: ein iPad ist ein iPad ist ein iPad. Ganz grundlegend betrachtet ist kaum ein Unterschied zwischen dem ersten iPad und dem neuen iPad (3. Generation). Das Gerät ist ja im Prinzip nur ein berührungsempfindlicher Bildschirm und der ist, ganz grundsätzlich, bei allen iPads gleich. Das neue iPad kann nicht mehr und nicht weniger „touch“ wie das alte. Die Software, die die Glasscheibe des iPads zum Leben erweckt, ist die gleiche und somit 90% der Funktionen. Das iPad fühlt sich also immer gleich an. Wer also bisher kein iPad hat ist mit jedem Modell, ob neu oder alt, bestens bedient.

Zweitens: das iPad ist, wie gesagt, hauptsächlich ein Bildschirm und die größte Neuerung am neuen iPad ist: der Bildschirm. Doppelte Auflösung = viermal so viele Pixel = unglaublich scharf. Das iPad lebt einfach vom Bildschirm und wenn der besser wird, wird das iPad besser. Die deutlich schärfere Darstellung macht vor allem Lesen deutlich angenehmer. Aber auch alles andere wird sich sicherlich schöner und ein Stück „echter“ anfühlen.

Drittens: Das neue Funkmodul wird zwar großartig beworben, bringt aber effektiv in Deutschland nichts. Zum einen funktioniert LTE nur in Nordamerika und zum anderen gibt es praktisch keine passenden Mobilfunkverträge, die diese höhere Geschwindigkeit auch erlauben.

Vorläufiges Fazit: Dank des deutlich verbesserten Bildschrims baut das iPad den Vorsprung zur Konkurrenz zu den Nachahmern weiter aus. Gegenüber dem iPad der ersten und vor allem zweiten Generation ist der Sprung sicherlich lange nicht so groß – beide waren schliesslich schon extrem gute Geräte. Ganz eindeutig ist das neue iPad ein Stück besser als das iPad 2, aber dafür ist dieses nun auch deutlich günstiger zu haben. So ist jedes Modell seinen Preis sicherlich absolut wert.

Mehr gibt es sobald wir das neue iPad in den Händen gehabt haben.

GarageWork [Update 2]

Morgen (19. Januar 2012) stellt Apple auf einem kürzlich angekündigten Event mal wieder was vor. Die Gerüchteküche braut sich natürlich wie immer schon geraume Zeit Ihr Süppchen zusammen und serviert momentan vorab das „GarageBand for iBooks„. Was sich davon bewahrheitet oder vielleicht auch nicht zeigt der morgige Tag ab 16:00 Uhr MEZ.

Doch wie es sich für einen ordentlichen Apple Fan gehört, will ich natürlich ebenso meinen Senf dazu spekulieren. Wie immer mehr Wunsch als Logik. Die Tatsache, dass das iPad eine Rolle spielt ist sicherlich geschenkt. Ebenso, dass Apple es auf die „Schulbücher“ abgesehen hat. Naheliegend ist ein Store speziell für Bildungslektüre (integriert in den iBookstore) in dem Schulen Lernmaterialien zur Verfügung stellen können. So wie es mit iTunes U schon einige Zeit mit Podcasts funktioniert.

Das passende Werkzeug zur Erstellung der iBooks könnte mit einer aktualisierten Version des iWork-Paketes geliefert werden. Pages kann schon heute epub erstellen und wenn es ab morgen noch etwas einfacher und besser integriert wird, steht der Flut an Edu-iBooks (fast) nichts mehr im Wege. Vielleicht kann ja dann sogar Pages auf dem iPad ein iBook für sich selbst erstellen. Oder um etwas bildlicher zu orakeln:

Die Professorin schubst in der U-Bahn auf dem iPad ein Arbeitsblatt für ihre Studenten zusammen, die das Ergebnis (nach einem kurzen Apple Review Prozess) auf Ihr iPhone/iPad gepusht bekommen. So liessen sich auch wunderbar z.B. Prüfungen für Fernuniversitäten gestalten – Auswertung findet wieder am Dozenten-iPad statt, Benotung erfolgt umgehend und das Ergebnis pusht sich ins Game Center U-Center wo die Studenten sogleich Ihren aktuellen HighScore sehen können. Schöne neue Bildungswelt.

[Update 17:14] Wie gerade im WSJ gelesen ist wohl Roger Rosner für den neuen Service hauptverantwortlich. Er war bisher u.a. für iWork zuständig. Passt ja ganz gut. Ich freu mich auf das neue Pages morgen.

[Update 06.03.2012] So ganz daneben lagen wir ja alle nicht mit unserem Blick in die Glaskugel. Allerdings war ich wohl doch etwas zu optimistisch. Es gibt schöne neue Bücher die nicht nur für Schüler genial sind. Mehr aber auch nicht.

Nix kapiert – Gudn Abnd meine Damnunterrn

Nach der unfassbaren Schwemme von Medienberichten über das „magische und revolutionäre Gerät von Apple“ in den vergangenen Wochen, habe ich zusehends versucht weiterem Halbwissen über das iPad aus dem Weg zu gehen. Nun ist das iPad letzten Freitag (28.05.2010) auch in Deutschland gelandet und schafft es somit nicht nur einmal quer durch die übliche „Fachpresse“ sondern bis weit in die abendliche Fernsehunterhaltung hinein. Völlig unerwartet und unfreiwillig wird man also mit Meinungen und halb recherchierten Berichten über das kleine Unbekannte konfrontiert.

Um meinem immer noch anhaltenden Kopfschütteln etwas Luft zu machen, hier einige Zitate aus der wichtigsten Nachrichtensendung des deutschen Fernsehens:

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Nix kapiert

„Die Technik entwickelt sich vom Primitiven über das Komplizierte zum Einfachen.“

Dieses vielsagende Zitat ziert die Homepage von 4tiitoo – einem der beiden Partnerunternehmen die das WePad entwickeln und vermarkten. An welcher Stelle der Entwicklung sie stehen, lassen sie jedoch offen…

Was das WePad sein will

„Das smarteste unter den Tablets“

Begründet wird diese Aussage mit fünf Schlagwörtern:

  • Weil sie alles mit ihm machen können
  • Weil es sie frei lässt
  • Weil die ganze Welt für sie arbeitet
  • Weil sie endlich wieder Zeitung lesen
  • Weil sie exklusiver Content erwartet

„Das WePad ist ein Tablet-Computer und bietet dem Nutzer einen schnellen Zugang zum Internet, viele Applikationen zum Herunterladen und einen einfachen Zugriff auf Bücher, Fotos sowie weitere persönliche Dateien.“

Es will also ein Tablet-Computer sein der offen und uneingeschränkt ist (dank Linux-Unterbau) und eine neuartige Plattform für Printmedien. Es will aber vor allem keine Konkurrenz zum iPad sein (nein nein, natürlich nicht…). Da stellt sich mir die Frage:

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Alle reden ueber…

… dieses magische und revolutionäre Gerät. Fernsehen, Blogs, Zeitschriften, Tageszeitungen. Überall Berichte über das iPad. Es soll sämtliche gedruckte Medien revolutionieren. Es ist nicht nur fantastisch. Es ist magisch. Es wird unsere Sichtweise auf Computer revolutionieren. Es wird uns revolutionieren. Es wird die Welt revolutionieren. Soweit zumindest der Tenor der euphorischen „Fachpresse“.

iPad

Doch was ist das Besondere an diesem Gerät – diesem iPad? Warum werden so immens hohe Erwartungen daran gestellt? Und warum kann Apple diese erstaunlicherweise auch erfüllen? Worin die wirkliche Revolution in diesem magischen Tablett liegt vermag keiner so recht zu erklären. Nun, ich will es zumindest versuchen.

Zu Beginn will ich Steve Jobs zu Wort kommen lassen:

We are a software company!

Ich finde das beschreibt recht treffend worin der wahre Schatz des iPad liegt. Software. Klingt komisch – ist es aber nicht. Weiterlesen